Geplantes Museum Wiesbaden

Unsere Motivation:

Kunst wurde und wird geschaffen, um sie möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen, damit man sich an ihr erfreuen kann.

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Idee

Das geplante Museumsprojekt in Wiesbaden

In den 70er und 80er Jahren entdeckte Reinhard Ernst auf seinen vielen Geschäftsreisen rund um den Globus seine Liebe für abstrakte Kunst. Bis heute sammelte er etwa 700 Gemälde und Skulpturen, die derzeit in der Mehrzahl in einem Depot aufbewahrt werden.

Das ist kein zufriedenstellender Zustand, denn bei den häufig großformatigen Bildern des abstrakten Expressionismus, des Informel und der Farbfeldmalerei handelt es sich um museumswürdige Exponate. Als Leihgaben sind einzelne Bilder, z. B. von Helen Frankenthaler, Morris Louis, Robert Motherwell, Tancredi, Emil Schumacher, Hans Hofmann, Fred Thieler, K. O. Götz und viele andere, weltweit unterwegs.

Museen, wie die »Peggy Guggenheim Collection« in Venedig oder »Provincetown Art Association and Museum in Massachusetts« haben ebenso Interesse an den außergewöhnlichen Bildern wie renommierte deutsche Museen, die gerne Leihgaben entgegennehmen.

Kunst wurde und wird geschaffen, um sie möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen, damit man sich an ihr erfreuen kann. Die Sammlung einem Museum zu schenken, wäre allerdings auch keine Lösung, denn um die Sammlung als Ganzes zu zeigen, gibt es wahrscheinlich in keinem Museum in Deutschland den entsprechend benötigten Raum. Die Sammlung hat Schwerpunkte, die nur gemeinsam gezeigt zur Wirkung kommen.

Aus diesem Grund plant Reinhard Ernst seit vielen Jahren ein Museum, das er über die »Reinhard & Sonja Ernst-Stiftung« bauen und betreiben möchte.

Das Museumsprojekt nimmt langsam Formen an. In einem Bürgerbeteiligungsverfahren haben sich die Wiesbadener Bürger Anfang 2016 dafür ausgesprochen, dass dieses Museum auf der Wilhelmstraße 1 gebaut werden soll. Die Verhandlungen mit Oberbürgermeister Sven Gerich und der Stadtverordnetenversammlung in Wiesbaden sind vielversprechend und konstruktiv und könnten schon vor Ende des Jahres 2017 in einen Vertrag münden.

Aber wie sieht die – für viele Interessierte – noch weitestgehend unbekannte Bildersammlung aus? Was ist das Besondere, das Museumswürdige an diesen Kunstwerken? Warum verlangt diese Sammlung geradezu nach einem eigenen Museum? Welcher Architekt nimmt die Herausforderung an, für diese außergewöhnliche Sammlung ein außergewöhnliches Museum zu planen? Und wie will die »Reinhard & Sonja Ernst-Stiftung« die Baukosten, die etwa bei 40 Millionen Euro liegen werden, finanzieren?

Auf diese Fragen hat Reinhard Ernst erstmals ausführlich in einem Interview geantwortet. Dieses Gespräch fand in einem Depot statt, in dem ein Großteil der Kunstwerke unter Museumsbedingungen streng bewacht und gesichert untergebracht ist.

Videos

Videobeiträge über das geplante Museum in Wiesbaden

Aktuelles

Gestaltungsbeirat begeistert über Museumspläne

Der 13. September 2017 war für das geplante »Museum Reinhard Ernst« ein sehr wichtiger Tag: Es wurde das Geheimnis gelüftet, wie das künftige Museum aussehen könnte. Fumihiko Maki stellte seine Entwürfe für das geplante Gebäude dem Gestaltungsbeirat der Stadt Wiesbaden vor.

Von Maki geplante Museen schmücken viele große Metropolen weltweit: Ob in Japan, Indien, China, den USA oder Kanada – seine Museen sind außergewöhnliche Bauwerke. Die Beiratsvorsitzende Gesine Weinmiller, selbst eine hoch dekorierte Architektin, war von dem Entwurf ebenso überzeugt wie Oberbürger­meister Sven Gerich.

Presse

Pressemitteilung auf wiesbaden.de

Geplantes Kunstmuseum auf dem Weg zur Realisierung

www.wiesbaden.de

5. Dezember 2017

Zum PDF Zur Website

Frankfurter Allgemeine

Großes Lob für Museums­entwurf in Wiesbaden

Frankfurter Allgemeine

14. September 2017

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Frankfurter Rundschau

Bauen wie in Toronto und Tokio

Frankfurter Rundschau

14. September 2017

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Frankfurter Allgemeine

Maki stellt seinen Entwurf vor

Frankfurter Allgemeine

5. September 2017

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